Der lange Schatten Zwinglis

 

Christian Moser, Hans Rudolf Fuhrer

Der lange Schatten Zwinglis
Zürich, das französische Soldbündnis und eidgenössische Bündnispolitik, 1500–1650


Zürich (Verlag Neue Zürcher Zeitung) 2009

Hardcover mit Schutzumschlag; 334 Seiten; Ill.
ISBN 978-3-03823-503-3
CHF 58.00 / EUR 39.00

Als einziger Ort der Eidgenossenschaft blieb Zürich unter dem Einfluss der reformatorischen Predigt Huldrych Zwinglis 1521 dem Soldbündnis mit Frankreich fern und begründete damit einen knapp hundert Jahre währenden bündnispolitischen Sonderweg, der erst 1614 endete.
Da der Vertrag jeweils nach dem Ableben des französischen Königs erneuert werden musste, sah sich der Zürcher Rat mehrfach zu einer neuen Lageanalyse gezwungen. Dazu wurden begutachtende Kommissionen eingesetzt und Pfarrerschaft und Gemeinden um ihre Meinung angefragt. Anhand bislang unveröffentlichter Quellen zeichnet das Buch diese Diskussionen und das Ringen um die Haltung Zürichs zur Frage der fremden Kriegsdienste nach und zeigt, wie lange das Erbe Zwinglis nachwirkte und schliesslich von der Geschichte eingeholt wurde.

 

Aus dem Inhalt

Erster Teil
Fremde Dienste, Reformation und Bündnispolitik – Zürich und das französische Soldbündnis, 1500–1614
Christian Moser

Zweiter Teil
Dokumente zur Diskussion um das französische Soldbündnis in Zürich, 1521–1614
Christian Moser

Dritter Teil
Bündnispolitik auf dem Prüfstand – die Eidgenossenschaft und die Neutralitätsfrage im Dreissigjährigen Krieg
Hans Rudolf Fuhrer