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Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte

Heinrich Bullinger-Briefwechseledition

 
 
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HBBW11

Verlagsinformationen

 

Theologischer Verlag Zürich

Erschienene Bände

Band 1: Briefe der Jahre 1524-1531
Band 2: Briefe des Jahres 1532
Band 3: Briefe des Jahres 1533
Band 4: Briefe des Jahres 1534
Band 5: Briefe des Jahres 1535
Band 6: Briefe des Jahres 1536
Band 7: Briefe des Jahres 1537
Band 8: Briefe des Jahres 1538
Band 9: Briefe des Jahres 1539
Band 10: Briefe des Jahres 1540
Ergänzungsband A: Addenda und Gesamtregister zu Band 1-10
Band 11: Briefe des Jahres 1541
Band 12: Briefe des Jahres 1542
Band 13: Briefe des Jahres 1543

 

Band 1: Briefe der Jahre 1524-1531

Bearb. v. Gäbler, Ulrich / Zsindely, Endre.
1974. 268 S. ISBN 3-290-11334-5

53 Briefe dokumentieren Bullingers Tätigkeit als Lehrer in der Klosteschule Kappel (1523-1529) und als Pfarrer in seiner Heimatstadt Bremgarten (1529-1531) sowie seinen Amtsantritt als Nachfolger Zwinglis in Zürich. Unter den Korrespondenten finden sich Zwingli, Leo Jud, Johannes Oekolampad, Berchtold Haller, Ambrosius Blarer u.a.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 2: Briefe des Jahres 1532

Bearb. v. Gäbler, Ulrich / Zsindely, Endre / Senn, Matthias u. a.
1982. 304 S. ISBN 3-290-11467-8

Zu den Hauptthemen der 113 Briefe aus Bullingers erstem Jahr als Vorsteher der Zürcher Kirche gehören die Lage der Reformierten nach der Niederlage bei Kappel, der Berner Synodus, das Zofinger Täufergespräch, die Abendmahlskontroverse mit Luther sowie die Diskussion über Kirche und Staat mit Leo Jud. Wichtige Korrespondenten sind u.a. Martin Bucer, Wolfgang Capito, Joachim Vadian, Oswald Myconius, Albrecht von Preußen und Philipp von Hessen.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 3: Briefe des Jahres 1533

Bearb. v. Zsindely, Endre / Senn, Matthias.
1983. 292 S. ISBN 3-290-11531-3

In den 145 Briefen diese Jahres zeichnet sich eine beträchtliche Ausweitung des Korrespondentenkreises und der geographischen Ausdehnung des Briefwechsels ab. Thematische Schwerpunkte sind u.a. Zürichs Streit mit den katholischen Orten um das Messemandat von 1532, die Solothurner Reformationswirren, Klagen und Bitten vertriebener Pfarrer und theologische Fragen im Zusammenhang mit den Täufern.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 4: Briefe des Jahres 1534

Bearb. v. Zsindely, Endre / Senn, Matthias / Rüetschi, Kurt Jakob / Bächtold, Hans Ulrich.
1989. 484 S. ISBN 3-290-11600-X

Die 198 ausführlich erläuterten Briefe des Jahres 1534 vermitteln ein lebendiges Bild von ganz unterschiedlichen Ereignissen wie der Eroberung Württembergs durch Herzog Ulrich, Bullingers Badekur, der Affaire des placards in Paris, dem Treiben ungebärdiger Mönche in Rüti, dem Streit mit den Lutheranern, einem Bestechungsskandal im Berner Rat usw.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 5: Briefe des Jahres 1535

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer / Rüetschi, Kurt Jakob.
1992. 507 S. ISBN 3-290-10856-2

Während einige der 206 Briefe bewegende Einblicke in Bullingers Privatleben gewähren, spiegeln sich in anderen Ereignisse von historischer Tragweite wie der Untergang des Täuferreiches zu Münster und der Feldzug des Kaisers nach Tunis. Die Bemühungen um einen Ausgleich zwischen reformiertem und lutherischem Abendmahlsverständnis wie auch der Versuch des französischen Königs, Protestanten und Vertreter der römischen Kirche miteinander ins Gespräch zu bringen, provozieren hitzige Debatten.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 6: Briefe des Jahres 1536

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer.
1995. 518 S. ISBN 3-290-10980-1

Mit den Briefen des Jahres 1536 erreicht die Edition von Bullingers Korrespondenz einen ersten markanten Höhepunkt. Im Zentrum steht der Schriftwechsel rund um die innerprotestantischen Bekenntnisverhandlungen, welche in das Erste Helvetische Bekenntnis und die Wittenberger Konkordie münden. Neues Licht fällt aber auch auf Ereignisse wie den militärischen Vorstoß Berns nach Savoyen, durch den der Reformation in der Westschweiz der Weg geebnet wurde. Die 224 zumeist erstmals publizierten Dokumente erweisen den Bullinger-Briefwechsel erneut als erstrangige Quelle für die Kenntnis des 16. Jahrhunderts.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 7: Briefe des Jahres 1537

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer.
1998. 357 S. ISBN 3-290-10980-1

Die 156 Briefe des Jahres 1537 werfen ein helles Licht auf die inneren Zerreißproben, denen die reformierten Kirchen der Eidgenossenschaft schon kurz nach ihrer Einigung auf das Erste Helvetische Bekenntnis ausgesetzt waren. Ein besonderes Schwergewicht bildet die umfangreiche Korrespondenz zum Streit um die Sakramentslehre, der die Berner Kirche zu spalten drohte. Die Loyalität Zürichs gegenüber dem theologischen Vermächtnis Zwinglis verhinderte letztlich den Anschluß der Schweiz an den deutschen, lutherisch geprägten Protestantismus. Andrerseits illustriert der Briefwechsel die europaweite Ausstrahlung des Zürcher Reformationsmodells, wobei für diesen Jahrgang besonders auf die erstarkenden Beziehungen zu England hinzuweisen ist. Von weitreichender Bedeutung war auch die enge Verbindung zwischen Zürich und Genf, deren Entstehung sich anhand der hier publizierten Dokumente im einzelnen studieren läßt.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 8: Briefe des Jahres 1538

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer.
2000. 311 S. ISBN 3-290-17211-2

Zwar umfaßt Bullingers Korrespondenz des Jahres 1538 "nur" 123 Briefe, doch enthalten diese eine erstaunliche Fülle von Informationen, vor allem zu den konfessionellen Auseinandersetzungen innerhalb und außerhalb der Eidgenossenschaft. Anfangs steht der Aufstand der zwinglischen Landpfarrer gegen Bucers neuen Berner Katechismus im Zentrum des Interesses. Später verschiebt sich die Perspektive wieder auf die laufenden Bemühungen der Schweizer um eine Verständigung mit Luther, die im Spätsommer zu einem vorläufigen Abschluß kommen. Unter den vielen weiteren Themen verdienen die zunehmenden Kontakte zu England und die Studentenbriefe des späteren Antistes Rudolf Gwalther besondere Beachtung.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 9: Briefe des Jahres 1539

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer.
2002. 295 S. ISBN 3-290-17220-1

Neben vielen anderen Themen treten in Bullingers Briefwechsel des Jahres 1539 besonders die Bemühungen um einen religiösen Ausgleich im Reich hervor. Dem geplanten protestantisch-katholischen Religionsgespräch brachten vor allem die Zürcher und Konstanzer Theologen grosse Skepsis entgegen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die erbitterten Auseinandersetzungen um das rechte Verhältnis von Universität und Kirche in Basel, in die Bullinger mit hineingezogen wurde. Zahlreiche Briefe belegen den dichten Nachrichtenfluss, auf den sich der Zürcher Kirchenführer stützen konnte. Während der Horizont seiner Korrespondenz im vorliegenden Jahrgang spürbar europäischer wird, finden sich unter den 133 Briefen auch immer wieder Dokumente, die seine massgebliche Rolle im Kirchen- und Staatswesen von Zürich beleuchten.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 10: Briefe des Jahres 1540

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer.
2003. 224 S. ISBN 3-290-17265-1

Bullingers Briefwechsel aus dem Jahr 1540 ist wesentlich durch die kirchengeschichtlichen Hauptereignisse der Zeit, die Religionsgespräche in Hagenau und Worms, geprägt. Zu einem wichtigen Stützpunkt des Nachrichtennetzes entwickelt sich Marburg, wo sich mehrere Zürcher Studenten einfinden. Unter ihnen tritt besonders der spätere Antistes Rudolf Gwalther hervor, der Bullinger nicht nur über Persönliches wie etwa seinen Kontakt mit dem Dichter Eobanus Hessus, sondern auch über die reformationsgeschichtlich folgenreiche Doppelehe des hessischen Landgrafen berichtet. Als weitere Konfliktfelder, welche durch die 99 neu veröffentlichten Briefe beleuchtet werden, sind besonders die Spannungen im Verhältnis zwischen Kirche und Staat in Basel und die Streitigkeiten der Berner Theologen über die Abendmahlslehre zu nennen. Weitere Schwerpunkte bilden etwa die Briefe mit Nachrichten aus England sowie die Schreiben, die auf Bullingers jüngstes Buch "Der christliche Ehestand" Bezug nehmen.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Ergänzungsband A: Addenda und Gesamtregister zu Band 1-10

Bearb. v. Bächtold, Hans Ulrich / Henrich, Rainer.
2004. 175 S. ISBN 3-290-17316-X

Als Nachtrag zu den ersten zehn Bänden der Bullinger-Korrespondenz bietet der vorliegende Band weitere 26 Briefe von oder an Bullinger aus den Jahren 1526-1540/41. Unter den Korrespondenten finden sich prominente Persönlichkeiten wie etwa Zwinglis Kollege Leo Jud oder Herzog Albrecht von Brandenburg. Die Korrigenda und ergänzenden Hinweise zu den früher publizierten Briefen sind dank der übersichtlichen Bündelung in einem separaten Ergänzungsband leicht zu benützen. Das bereinigte Gesamtregister ersetzt faktisch die bisherigen Einzelbandregister. Damit ist nun auch die enorme Fülle von über 5000 Personen- und Ortsnamen optimal erschlossen.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe

Band 11: Briefe des Jahres 1541

Bearb. v. Henrich, Rainer/ Kess, Alexandra / Moser, Christian.
2005. 385 S. ISBN 3-290-17339-9

Bullingers intensiver Briefwechsel rund um die Religionsgespräche in Worms und Regensburg ergänzt die andernorts laufenden Editionen der Reichstags- und Religionsgesprächsakten in idealer Weise. Einige z.T. sehr umfangreiche Briefe dokumentieren eine bisher unbeachtete Debatte über die Abendmahlslehre des Basler Gräzisten Simon Grynäus sowie Bullingers theologisches Gespräch mit dem württembergischen Kanzler Nikolaus Müller, der dem Spiritualisten Kaspar Schwenckfeld nahe stand. Das Pestjahr 1541 mit seiner langen Liste von Opfern stellte Bullinger vor ganz praktische seelsorgerliche Probleme. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die zahlreiche Studentenbriefe, vor allem von Zürcher Studenten in Marburg. Zu den herausragenden Einzelstücken gehört auch ein Brief Vadians, der Einblick in die historiographische Werkstatt der beiden Humanisten gibt. Unter den Korrespondenten, die 1541 erstmals in Erscheinung treten, ist u.a. der bedeutende katholische Chronist und Politiker Ägidius Tschudi.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe
Register

Band 12: Briefe des Jahres 1542

Bearb. v. Henrich, Rainer / Kess, Alexandra / Moser, Christian.
2006. 299 S. ISBN 978-3-290-17431-6

Soll eine christliche Stadt die Drucklegung des Korans zulassen? Dies ist eine der Fragen, zu der Bullinger und seine Amtskollegen per Brief dezidiert (und in positivem Sinne) Stellung beziehen. Eine brisante Frage angesichts der Niederlage des christlichen Heeres in Ungarn. Und gleichzeitig wirbt der französische König in seinem Krieg gegen den Kaiser nicht nur um militärische Unterstützung durch den türkischen Sultan, sondern auch um eidgenössische Söldner! Bullinger war es nicht vergönnt, im theologischen Elfenbeinturm zu leben – davon zeugen auch die 114 Briefe dieses neuen Briefwechselbandes. Zu den Ereignissen, die sich in der Korrespondenz des Zürcher Kirchenleiters niederschlagen, gehört u.a. die durch die Inquisition in Italien ausgelöste Welle von Glaubensflüchtlingen. Darunter sind prominente Figuren der Reformationsgeschichte wie Peter Martyr Vermigli und Celio Secondo Curione, die auch umgehend selbst einen Platz im weitgespannten Netzwerk von Bullingers Briefpartnern einnehmen.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe
Register

Band 13: Briefe des Jahres 1543

Bearb. v. Henrich, Rainer / Kess, Alexandra / Moser, Christian.
2008. 381 S. ISBN 978-3-290-17459-0

Vertritt Bullinger mit seiner Ablehnung der Polygamie einen ebenso verkehrten Rigorismus wie die von ihm bekämpften Täufer? Dies ist nur eine der heiklen Fragen, über die in Bullingers Briefwechsel des Jahres 1543 diskutiert wird. Auch im jüngsten Briefjahrgang erweitert sich der Korrespondentenkreis; Bullinger tritt erstmals in Kontakt mit Anhängern der Reformation in Venedig (Baldassare Altieri) und Siebenbürgen (Johannes Honter). Nach längerer Unterbrechung kommt auch das Gespräch mit dem Straßburger Reformator Martin Bucer wieder in Gang. Dessen Mitwirkung an der Reformation im Erzbistum Köln ist Thema zahlreicher Briefe. Breiten Raum nehmen auch die Nachrichten über den Aufenthalt des Kaisers in Deutschland und seinen Feldzug am Niederrhein ein. Luthers gereizte Reaktion auf die Zusendung einer neuen Zürcher Bibelübersetzung löst wachsende Sorgen um die Einheit der Protestanten aus, die weitreichenden Folgen dieses Vorfalls lassen sich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch kaum erahnen.
Verzeichnis der enthaltenen Briefe
Register