Tigurinerchronik
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Projektübersicht
Heinrich Bullingers lebenslange Beschäftigung mit der Profangeschichte zeitigte mehrere Studien und drei umfangreiche Werke: eine "Reformationsgeschichte", eine "Eidgenössische Chronik" und die sog. "Tigurinerchronik". Die "Tigurinerchronik", entstanden in den Jahren 1572-1574, bildete den Abschluss und die Krönung seines historiografischen Lebenswerkes.
Mit Ausnahme der "Reformationsgeschichte" sind diese Werke ungedruckt geblieben. Der Zwingliverein und das Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte, die Herausgeber der Bullinger-Werkausgabe, beschlossen daher im Jahre 2002, eine Edition der "Tigurinerchronik" in die Wege zu leiten, beauftragte Dr. phil. Hans Ulrich Bächtold mit der Bearbeitung und setzte eine Herausgeberkommission ein, die den Fortgang des Unternehmens begleiten soll. Das umfangreiche autographe Manuskript Bullingers - ca. 1800 Folioseiten - soll bis zum Jahr 2010 bearbeitet und für eine dreibändige Druckausgabe (zwei Textbände, ein Registerband) vorbereitet werden.
