Nachlass Conradin Bonorand

Das Projekt

 

Der 1996 verstorbene Reformations- und Humanismusforscher Dr. phil. et Dr. theol. h.c. Conradin Bonorand (1914-1996) hinterliess einen umfangreichen Nachlass mit Schwerpunkt auf der Personengeschichte des 16. Jahrhunderts, der 1997 an das Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte an der Universität Zürich gelangte.

Ende 2005 initiierte Prof. Dr. theol. Emidio Campi, Leiter des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte, ein Projekt zur Erschliessung des Nachlasses von Conradin Bonorand, das von Dr. phil. Doris Klee umgesetzt wurde. Ziel war es, die grosse Anzahl von personenbezogenen Aufzeichnungen, deren Umfang unterschiedlich gross ist und bei denen es sich vorwiegend um Exzerpte aus der Literatur und teilweise aus Archiven handelt, durch ein Namenregister zu erschliessen, um damit weitere Forschungsvorhaben zu unterstützen.

Die Erschliessung des Nachlasses konnte dank der Erika Brawand Jucker-Stiftung, der Anton Cadonau Gedächtnis-Stiftung, der Stiftung für wissenschaftliche Forschung an der Universität Zürich, der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St. Gallen und der Landeskirche Graubünden, der Fundaziun pil romontsch en baselgia sowie der Theologischen Fakultät der Universität Zürich realisiert und im Sommer 2008 abgeschlossen werden.