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Portrait Judith Engeler

Judith Engeler, Dr. theol.

  • Oberassistentin IRG
  • Habilitandin
Tel.
+41 44 634 47 59
Anschrift
Theologisches Seminar, Kirchgasse 9, 8001 Zürich
Raumbezeichnung
KIR 217

Vita

geb. 1990  
2009–2016 Studium der Theologie mit Masterabschluss, Universität Zürich
2016/2017 Vertretung als Institutsassistentin am IRG
2017–2021 Doktorandin am IRG
2017–2021 Studienfachberaterin Theologie
01–06/2021 Stipendiatin am Institut für Europäische Geschichte, Mainz
04/2022 Promotion im Bereich Schweizerische Reformationsgeschichte mit dem Thema «Das Erste Helvetische Bekenntnis von 1536. Die Schweizer Protestanten zwischen Bekenntnis und Bündnis»
04/2023 erhält den J. F. Gerhard Goeters-Preis der Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus
seit 01/2024 Oberassistentin und Habilitandin am IRG

Forschungsschwerpunkte

  • Karl Rudolf Hagenbach
  • Schweizer Kirchengeschichte im 19. Jahrhundert

Habilitationsprojekt

Arbeitstitel

«Karl Rudolf Hagenbach – ein Vermittler im 19. Jahrhundert»

Überblick

Im Zentrum des Habilitationsprojekts steht der Basler Theologe Karl Rudolf Hagenbach (1801–1874). Er war nicht nur Theologieprofessor an der Universität Basel, Autor diverser theologischer Grundlagenwerke, Kirchenhistoriker und Politiker, sondern wurde von Zeitgenossen auch als das «Haupt der Vermittlungstheologie in der Schweiz» bezeichnet. Hintergrund dafür sind die politischen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts: Bevor 1848 der Schweizer Bundesstaat gegründet wurde, kam es mit dem Sonderbundskrieg zu einer konfessionell bedingten militärischen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Kantonen. Aber auch nachher blieb das Thema «Religion» präsent: In den ab 1848 gegründeten Landeskirchen wurden Konflikte zwischen Liberalen und Konservativen ausgetragen; und die Vermittlungstheologie versuchte, in den Richtungskämpfen zu vermitteln.

In einer Biografie über den kirchenpolitisch engagierten Vermittlungstheologen Hagenbach lassen sich die kirchengeschichtlichen Herausforderungen der Mitte des 19. Jahrhunderts beleuchten. Entlang seines facettenreichen Lebens ist es möglich, die wichtigsten politischen, sozialgeschichtlichen und theologischen Fragestellungen, welche die Schweiz in jener Phase beschäftigten, nachzuzeichnen.


Publikationen

Publikationen auf ZORA (Zurich Open Repository and Archive)

Link

Publikationsverzeichnis

Download (PDF, 57 KB)

Weiterführende Informationen

Bild Workshop

«Theologische Gesellschaftsdeutungen im 19. Jahrhundert. Zeitdiagnosen und Zukunftsentwürfe»

Workshop mit Judith Engeler und Team

Wann? 9. und 10. Juli 2026
Wo? Theologisches Seminar, Raum 201, Kirchgasse 9, 8001 Zürich

Wir gratulieren! Judith Engeler ist Preisträgerin

J. F. Gerhard Goeters-Preis der Gesellschaft für die Geschichte des reformierten Protestantismus

Seit 2001 vergibt die Gesellschaft alle zwei Jahre den J. F. Gerhard Goeters-Preis für eine hervorragende deutschsprachige Dissertation oder Habilitation zu einem Thema der Geschichte des reformierten Protestantismus.

Unsere ehemalige Doktorandin, jetzt Oberassistentin und Habilitandin Judith Engeler ist Preisträgerin des Preises. Wir gratulieren ihr ganz herzlich!

Das Erste Helvetische Bekenntnis von 1536. Die Schweizer Protestanten zwischen Bekenntnis und Bündnis