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“Sixteenth Annual REFORC Conference on Early Modern Christianity”, June 7–9, 2027
The Sixteenth Annual REFORC Conference on Early Modern Christianity will be hosted by the Institute for Swiss Reformation Studies in Zurich, June 7–9, 2027. You are welcome to register and to submit a short paper proposal.
Topic Plenary Papers:
Defining, Demonstrating and Defending Identity and Alterity in the Reformation Era
Identity in the early modern era was shaped by sundry factors – both, religious, social, and, increasingly, national – which also determined how people conceived of others as well as of themselves. Religious identity, however, was less a self-evident preconception than an issue-at-stake during the 16th century. 500 years ago, in the second half of the 1520s, religious and political parties had to re-conceptualise their “new” identity.
The 16th Annual REFORC Congress on Early Modern Christianity will focus on the question of early modern Christian identity in the context of the Reformation. We envision to stimulate debate amongst diverse facets of how identity was shaped, perceived of, and presented in the Reformation era:
- How did concepts of religious or social identity (or alterity) develop after the Reformation took hold in an area or amongst certain individuals or groups?
- How were such identities positively established by (e.g.) the formulation of doctrinally normative texts and other integrative processes, and how were they defended by (e.g.) the means of confessional polemics and mechanisms of inclusion?
- What role did pamphlets, disputations, letters, and other genres play in establishing, demonstrating, questioning, and defending one’s own identity?
- How can conflicts and tensions between different parties be understood with regards to the question of identity (and/or alterity)?
- How did religious identity (and/or alterity) translate into religious, social, and political practice – and vice versa?
- How was (religious) identity staged by the means of liturgy, art, music, and architecture – and (how) did it manifest itself in the (urban or rural) space?
In good REFORC tradition, this congress shall draw on the rich potential of interdisciplinary discourse and multidisciplinary, transnational approaches: Comparing different reformation identities, protagonists and geographical areas will, we hope, shed new light on the issues at stake.
For more information, visit the REFORC website
Past Conferences
“Franz Lambert von Avignon”, September 3.–4., 2026
Eine Kooperation des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte mit dem Fachgebiet Kirchengeschichte des Fachbereichs Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg.
Franz Lambert von Avignon ist eine ungewöhnliche Gestalt: Ursprünglich französischer Minorit und päpstlicher Prediger, schliesst er sich 1522 auf einer Reise durch die Schweiz in Zürich der Reformation an, hat danach jeweils für kurze Zeit Stellen in Wittenberg, Metz und Strasbourg, bevor er 1526 nach Hessen berufen wird, wo er bis zu seinem Tod 1530 an der neu gegründeten Universität Marburg lehrt. Lambert gilt als eine der wichtigsten Gestalten der frühen hessischen Reformation, als ein ausserordentlich emsiger reformatorischer Publizist vor allem auf dem Feld der Bibelauslegung – er hat etwa den allerersten Kommentar zur Johannesapokalypse der Reformationszeit veröffentlicht - aber auch als ein persönlich herausfordernder Charakter. Vor allem aber ist Lambert ein besonders gutes Beispiel, um den grenzüberschreitenden, europäischen Charakter der Reformation zu studieren - und die wichtige Rolle, welche die Schweiz in diesem Geschehen spielte. Dennoch ist Lambert wenig erforscht.
Die Tagung versammelt führende Reformationsforschende aus Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und der Schweiz, um die schillernde Gestalt Lamberts zu beleuchten. Sein Leben und Werk sollen untersucht und vorgestellt werden, und so die europäische Vernetzung der Reformation und die Rolle der Schweiz dabei paradigmatisch verdeutlicht werden.
Weiterführende Informationen
Link zum Tagungsprogramm (PDF, 344 KB)
“Die Bibel unter die Leute bringen”, May 14.–17., 2025
2025 – 500 Jahre Prophezey
Eine Kooperation des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte an der TRF (Prof. Dr. Tobias Jammerthal) und des Historischen Seminars an der Philosophischen Fakultät der UZH (Prof. Dr. Francisca Loetz).
Die Reformation ist immer wieder als «Bildungsbewegung» beschrieben worden. Die Heilige Schrift sollte allen zugänglich werden. Mit der Tagung «Die Bibel unter die Leute bringen» sollen aus Anlass des fünfhundertjährigen Jubiläums der «Prophezey» kirchenhistorische wie allgemeinhistorische Zugänge zu Medien und Prozessen religiöser Wissensvermittlung im deutsch- und französischsprachigen frühneuzeitlichen Reformiertentum diskutiert werden. Wir laden zum interdisziplinären Austausch ein.
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“500 Jahre Täuferbewegung in der Schweiz”, June 1.–4., 2025
2025 – 500 Jahre Prophezey
Eine Kooperation des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte an der TRF (Prof. Dr. Tobias Jammerthal) mit der Zentralbibliothek Zürich (Dr. Urs B. Leu) und der Theologischen Hochschule Reutlingen der Methodistischen Kirche (Prof. Dr. Jonathan Reinert).
Während an in der Prophezey gelehrt, geforscht, gebetet und gepredigt wurde, kam es in der Stadt und auf der Landschaft zu weitreichenderen Veränderungen: Frühere Gefolgsleute Huldrych Zwinglis hinterfragten die traditionelle Praxis der Kindertaufe. Nachdem Versuche einer Einigung mit Zwingli und der Obrigkeit ins Leere liefen, wurde im Januar 1525 der erste Erwachsene auf Zürcher Boden erneut getauft. Wie sind diese ersten sogenannten Täufer einzuschätzen? Was waren ihre Beweggründe, wie argumentierten sie – und was entwickelte sich aus diesen Anfängen? Eine international besetzte Fachtagung geht diesen Fragen nach.
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